2x Nein zum Gegenvorschlag Vorkaufsrecht & aktive Bodenpolitik
Keine teure Märchenstunde auf Kosten des Wohnraums!
Hohe und steigende Mieten sind ein Problem. Wir wollen keine Stadt Luzern, in der sich nicht jedes Einkommen anständigen Wohnraum leisten kann. Man muss aber die wirklichen Herausforderungen angehen, anstatt sich bequem in Wunschvorstellungen davonzustehlen. Negativbeispiel für beide Vorlagen ist die Stadt Genf, wo bereits 1978 ein Vorkaufsrecht eingeführt wurde und wo der Staat seit Jahrzehnten eine "aktive Bodenpolitik" verfolgt. Das Resultat? Alleine in letzten 10 Jahren sind die Mieten um satte 34% gestiegen, Genf hat den ältesten Baubestand der Schweiz, weil es kaum ein Anreiz für Investitionen gibt und regelmässig rangiert Genf als Schlusslicht bei der Wohnzufriedenheit.
Wennn nicht genug und auch nicht der richtige Wohnraum produziert, dann muss der Preis reagieren. Keine politische Massnahme kann das künstlich ändern, wie das Beispiel Genf auch eindrücklich zeigt. Wir brauchen nachfrageorientierten Wohnraum. Das heisst:
> Mehr Bautätigkeit, wo es das Stadtbild zulässt
> Einfachere und schnelle Baubewilligungsverfahren
> Stärkung der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften
> Unbürokratische Umnutzung nicht mehr gebrauchter Gewerbeflächen
> Bessere Nutzung vorhandener Baureserve