Postulat eingereicht: Neue Mobilitätsformen im Masterplan Durchgangsbahnhof Luzern berücksichtigen

Mit der Planung und Realisierung des Durchgangsbahnhofs Luzern wird sich die Mobilitätssituation rund um den Bahnhof sowie in der Stadt insgesamt wesentlich verändern. Im Rahmen des Masterplans für den Raum Bahnhof Luzern wird der Stadtraum rund um den Bahnhof vorausschauend für die kommenden Jahre geplant. Der Kanton Luzern und die Stadt Luzern führen diese Planung gemeinsam durch. Ziel ist es, das Gebiet rund um den Bahnhof im Hinblick auf die Realisierung des Durchgangsbahnhofs zukunftsgerichtet zu gestalten.

Aus unserer Sicht der FDP-Fraktion soll die Planung sämtliche relevanten Mobilitätsformen berücksichtigen, neben dem MIV, Fussverkehr, Velo und öffentlichem Verkehr auch Taxidienstleistungen sowie neue, zukunftsgerichtete Mobilitätsformen. Dazu zählen insbesondere Ride-Hailing-Dienste wie Uber sowie Angebote des automatisierten Fahrens. Uber und andere Fahrdienstleister sind seit einigen Jahren auch in Luzern tätig und bieten verschiedene Dienstleistungen an, etwa Personentransporte oder Essenslieferungen. Diese Angebote werden zunehmend genutzt und gewinnen insbesondere in urbanen Räumen sowie in Luzern an Beliebtheit. Für eine touristisch attraktive Stadt Luzern sind solche Mobilitätsangebote von grosser Bedeutung.

Mit dem vorliegenden Postulat ersuchen unsere Grossstadträte Lukas Blaser und Anna-Sophia Spieler den Stadtrat zu prüfen, wie im Rahmen der Masterplanung Durchgangsbahnhof Luzern neben Velo, Fussverkehr, öffentlichem Verkehr und MIV auch neue Mobilitätsformen, insbesondere Ride-Hailing-Dienste wie Uber sowie zukünftige Angebote des automatisierten Fahrens, bei der Planung angemessen berücksichtigt werden können.