Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Herausforderung, für Mieterinnen und Mieter ebenso wie für Menschen, wel che gerne Eigenheim erwerben möchten. Gerade für junge Familien und den Mittelstand wird der Wunsch nach Wohn eigentum zunehmend unerreichbar. Steigende Baukosten, höhere Anforderungen und zusätzliche Regulierungen ver schärfen diese Entwicklung.
Die Förderung von Wohneigentum ist sowohl in der Bundesverfassung als auch im kantonalen Gesetz über die Wohn bau- und Eigentumsförderung ausdrücklich verankert. Trotzdem konzentriert sich die aktuelle politische Diskussion fast ausschliesslich auf den Mietwohnungsbau. Für die FDP Luzern greift dieser Ansatz zu kurz.
«Eine glaubwürdige Wohnpolitik darf die Menschen nicht gegeneinander ausspielen. Wer günstigen Wohnraum schaffen will, muss Mietwohnungen fördern und zugleich jungen Familien den Weg ins eigene Zuhause offenhalten», sagt FDP-Kantonsrat Damian Hunkeler.
Eigentümerinnen und Eigentümer entlasten den Mietwohnungsmarkt und übernehmen langfristig Verantwortung für ihre Liegenschaften und deren Unterhalt. Der Gegenvorschlag des Regierungsrates bietet deshalb die Chance für eine breite Wohnraumstrategie. Förderinstrumente und allfällige finanzielle Mittel sollen nicht nur dem Mietwohnungsbau zugutekommen, sondern auch die Schaffung und den Erhalt von preiswertem, selbstgenutztem Wohneigentum ermöglichen.
Mit seinem dringlichen Postulat verlangt Damian Hunkeler vom Regierungsrat zu prüfen, wie Wohneigentum im Ge genvorschlag angemessen berücksichtigt werden kann. Die FDP Luzern steht für eine ausgewogene Wohnpolitik, die mehr Wohnraum ermöglicht, Eigenverantwortung stärkt und den unterschiedlichen Lebensentwürfen der Luzerner Be völkerung Rechnung trägt.