Die Diskussion rund um den CityLink geht dabei weit über die Reisebus-Thematik hinaus. Das Projekt verfolgt den Anspruch, wichtige Orte der Stadt besser miteinander zu verbinden
und insbesondere die Erschliessung des Kantonsspitals für Besucherinnen und Besucher sowie für die zahlreichen Mitarbeitenden zu verbessern. Gleichzeitig soll der öffentliche
Raum in der Innenstadt entlastet und aufgewertet werden.
Für die FDP ist deshalb überraschend, dass der Stadtrat keinen alternativen Lösungsansatz vorlegt. Gerade bei einer Herausforderung, die Verkehr, Stadtentwicklung, Tourismus, Gesundheitsversorgung und Lebensqualität gleichermassen betrifft, wäre eine vertiefte Diskussion über verschiedene Lösungswege wünschenswert gewesen.
«Die Reisebusparkierung beschäftigt die Stadt Luzern seit Jahren. Gleichzeitig wirft der CityLink Fragen auf, die weit über dieses Thema hinausgehen – etwa zur Erschliessung des Kantonsspitals oder zur zukünftigen Entwicklung unserer Stadt. Umso wichtiger wäre es gewesen, dass der Stadtrat neben der Ablehnung auch eigene Lösungsansätze aufzeigt», sagt Moritz Falck, Präsident der FDP Stadt Luzern.
Die FDP wird die Argumentation des Stadtrats nun sorgfältig analysieren und die Beratung in der zuständigen Kommission abwarten. Eine abschliessende Position zum weiteren Vorgehen wird die Partei nach Vorliegen der vertieften politischen Diskussionen und der Kommissionsberatung festlegen.
Für die FDP ist jedoch bereits heute klar: Die Stadt Luzern braucht eine langfristige und tragfähige Lösung für die Reisebusparkierung. Gleichzeitig müssen die Chancen und Herausforderungen für die Gesamtentwicklung der Stadt sorgfältig geprüft und gegeneinander abgewogen werden.