FDP.Die Liberalen Stadt Luzern lehnt Initiative „autobefreite und begrünte Quartiere“ einstimmig ab

Die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern hat an ihrer Parteiversammlung vom 21. August 2025 die Abstimmungsparolen gefasst und wichtige Themen der Stadtentwicklung diskutiert. Im Zentrum stand die städtische Abstimmung vom 28. September 2025 zur Initiative „autobefreite und begrünte Quartiere“, welche von den Mitgliedern einstimmig abgelehnt wurde.

Nein zur Initiative „autobefreite und begrünte Quartiere“

Nach der Vorstellung der Initiative „autobefreite und begrünte Quartiere“ durch Rieska Dommann, Grossstadtrat der FDP, diskutierten die anwesenden Mitglieder über die Ziele und Folgen der Vorlage. Die Initiative der Jungen Grünen sieht vor, Luzern weitgehend autofrei zu gestalten, was erhebliche Einschränkungen der individuellen Mobilität sowie umfassende Änderungen in der Stadtentwicklung zur Folge hätte.

Die anwesenden Mitglieder äusserten Bedenken, dass eine Umsetzung die Erreichbarkeit der Stadt beeinträchtigen, den Wirtschaftsstandort schwächen und die Freiheit der Bevölkerung einschränken könnte. Vor diesem Hintergrund beschlossen sie einstimmig, die Initiative abzulehnen.

 Breite Allianz gegen die Initiative in Stadt Luzern

Die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern hat gemeinsam mit weiteren bürgerlichen Kräften ein überparteiliches Gegenkomitee gegründet und die begleitende Kampagne bereits gestartet, um der Bevölkerung die Risiken und Schwächen der Initiative aufzuzeigen. Hinter dem Gegenkomitee steht eine breite Allianz aus den Stadtluzerner Parteien Die Mitte, FDP.Die Liberalen und SVP, deren Jungparteien (Junge Mitte, Jungfreisinnige, Junge SVP) sowie der City Vereinigung, dem Wirtschaftsverband Stadt Luzern, dem Hauseigentümerverband Luzern und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Präsident Moritz Falck dazu: „Diese Initiative ist ideologisch geprägt und gefährdet die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Luzern braucht eine moderne und ausgewogene Mobilitätspolitik, die alle Verkehrsträger berücksichtigt – nicht einseitige Verbote. Wir werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Bevölkerung am 28. September ein klares Nein zu dieser Vorlage in die Urne legt. Ich danke unseren Mitgliedern für dieses deutliche Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Mobilitätspolitik.“

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