Die Määs muss auf dem Inseli bleiben

Die Määs im Herzen der Stadt Luzern ist eines der wichtigsten Volksfeste, das Menschen aus der gesamten Zentralschweiz nach Luzern anzieht. Seit 1957 ist die Lozärner Määs traditionell als Waren- und Schaubudenmesse auf dem Inseli vereint. Diese Tradition ist bis heute auf dem Inseli erhalten geblieben. Die Waren- und Schaubudenmesse ist unzertrennbar mit dem Inseli verbunden.

Anfangs dieses Jahr hat der Stadtrat kommuniziert, dass die beliebte Lozärner Määs bald nicht mehr auf dem Inseli stattfinden kann. Dies aufgrund der Umsetzung der Initiative "Lebendiges Inseli statt Blechlawine". Im Abstimmungskampf hat der Stadtrat noch behauptet, dass die Määs auch bei einer Annahme der Initiative weiterhin ohne Einschränkungen auf dem Inseli stattfinden könne und es weiterhin Haltekanten für Cars geben wird. Er warf dem Gegenkomitee sogar "Fake News" vor, als es genau diese Bedenken äusserte, die heute Fakt sind. Dank diesen leeren Versprechen des Stadtrats wurde die Initiative schlussendlich knapp angenommen. Für uns ist dieser Stadtratsentscheid absolut unverständlich, da eine Machbarkeitsstudie aufzeigt, dass es alternative Lösungen gibt.

Am Morgen des 23. Mai 2022 hat eine breite Allianz aus bürgerlichen Parteien, Wirtschaftsverbänden, Gewerblern, Vertretern aus Tourismus und Gastronomie, Schustellern und Marktfahrer 5'155 beglaubigte Unterschriften für die Initiative "Die Määs muss auf dem Inseli bleiben" bei der Stadt Luzern eingereicht. Damit wurde das angestrebte Ziel, gut 3'500 Unterschriften zu sammeln, deutlich übertroffen. Die überaus positive Reaktion aus der Bevölkerung und das hervorragende Resultat erfreut das Initiativkomitee und stimmt uns zuversichtlich, sich weiterhin an vorderster Front für die Määs einzusetzen. Vom Stadtrat erwarten wir, dass er diesen klaren Willen bei seinen kommenden Entscheiden entsprechend würdigt.

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